Die Pferderassen des Richard Schoenbeck

Im vergangenen November erhielt ich eine E-Mail von Frau Dr. Cornelia Schaumburg. Sie schrieb mir, dass sie amateurwissenschaftlich eine Studie über den berühmten Pferdemaler Richard Schoenbeck (1840-1919) erstellen möchte.

Da es sich als schwierig herausstellte, etwas über das Leben von Herrn Schoenbeck zu erfahren, wandte sie sich an mich, da sie bei ihrer Recherche auf meine Neuveröffentlichung des Buches Der Reitsport von Siegfried von Sanden gestoßen war. In diesem Buch sind einige schöne Zeichnungen des bekannten Malers enthalten.

Leider konnte ich Frau Dr. Schaumburg nicht weiterhelfen, da ich selbst so gut wie keine Informationen über Richard Schoenbeck hatte. Auch das Urheberrecht der Bilder war für mich schwer zu klären, weshalb ich zunächst auf die Bilder im E-Book von Der Reitsport verzichtete. Mittlerweile konnte ich herausfinden, dass sie gemeinfrei sind und habe sie eingefügt.

Vor drei Wochen bekam ich völlig überraschend Post von Frau Dr. Schaumburg: Ihr fertiges Buch Die Pferderassen des Richard Schoenbeck. Ich habe mich riesig darüber gefreut, zumal ich ihr ja gar nicht richtig hatte helfen können!

Natürlich habe ich es mir sofort angesehen und gelesen. Es ist ein sehr schönes und interessantes Werk geworden. Sie stellt darin die bekannten Pferdemaler Emil Volkers, Heinrich Sperling, Otto Eerelman und natürlich Richard Schoenbeck vor. Im Mittelpunkt stehen aber die Studien der Bilder von Eerelman und Schoenbeck, die sich sehr ähneln, da Schoenbeck ganz offenbar die Bilder Eerelmans als Vorlage nutzte.

Die Studie ist wirklich sehr interessant und auch die Bilder, die im Buch von Frau Dr. Schaumburg abgebildet sind, erwecken Interesse. Hier seht ihr das ostpreussische Warmblut und den Andalusier – warum ich ausgerechnet diese beiden Rassen abfotografiert habe, könnt ihr euch ja denken ;-). Einen kleinen Textauszug aus dem Buch seht ihr auch noch. Ich muss gestehen, dass mir der Ostpreuße von Eerelman besser gefällt, weil er authentischer wirkt mit seinem kleinen Kopf und den freundlichen Augen. Der Andalusier ist meiner Meinung nach bei beiden Malern nicht Originalgetreu. Aber das liegt natürlich, wie in der Kunst so üblich, im Auge des Betrachters.

Das Werk von Frau Dr. Cornelia Schaumburg ist nur auf Anfrage bei ihr direkt zum Preis von € 20 erhältlich. Sie ließ lediglich 40 Exemplare „für den Hausgebrauch“ drucken. Sollte jetzt allerdings jemand von euch nun neugierig geworden sein und sich dieses Buch für seine Sammlung wünschen, so könnt ihr mich ruhig anschreiben, ich gebe euch dann die E-Mail Adresse.

Über die Autorin:

Frau Dr. Cornelia Schaumburg wuchs in einem Dorf am Edersee auf. Ihr Vater war Landtierarzt, weshalb sie als Kind schon die Liebe zu Tieren fand. Reiten lernte sie mit Anfang 20, da ihre Mutter vorher dagegen war. Nach einem Studium in Psychologie arbeitete sie über 30 Jahre in der Psychiatrie im Bereich der Forensik. In zwei Kliniken baute sie sogar Reittherapien mit auf, die leider aus Kostengründen mittlerweile wieder gestrichen wurden. Zuletzt arbeitete sie 10 Jahre als Gerichtsgutachterin. Mittlerweile ist sie Rentnerin und lebt mit ihren drei Maine Coone Katzen zusammen.

Liebe Frau Dr. Schaumburg, vielen Dank für dieses schöne Buch und dass ich diesen Blockartikel darüber schreiben darf!

1 Kommentar

    • BRUNNER Karl Wolfgang am 6. September 2018 um 7:52

    Hallo,
    Finde ich sehr interessant.
    Könnten Sie mir wegen Buchbestellung die Mailadresse senden.
    Besten Dank im Voraus und schöne Zeit

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